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Barroso Favorit, MoJ, 11.6.2009 Wie rechtlich verbindlich
soll es werden, wenn die Staats- und Regierungschefs Ratspräsident
Jose Manuel Barroso für eine zweite Amtszeit nominieren? Diese Frage
steht im Zentrum aller Vorgespräche für den nächsten EU-Gipfel
kommende Woche. Frankreichs Nicolas Sarkozy will nur eine politische Willenserklärung
für Barroso, mit allem Weiteren aber warten, bis zu einem irischen
Referendum im Herbst. Erst danach wird klar sein, ob in Zukunft nicht
doch der Reformvertrag gelten wird in der EU. Sollte das der Fall sein,
wäre nicht nur ein Kommissionspräsident, sondern auch ein Ratspräsident
und ein gestärkter Außenbeauftragter zu bestimmen. Die Amtszeit
der jetzigen Kommission läuft erst Ende Oktober aus. Angela Merkel
wäre ebenfalls an einer Verschiebung auf die Zeit nach der deutschen
Bundestagswahl gelegen. Dagegen argumentiert Schwedens Ministerpräsident
Fredrik Reinfeldt, ab Juli nächster Ratspräsident der EU:
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