| |
|
Blair bei Bush, AJ, 8.6.2005
Bei seinem ersten Besuch in
Washington seit dem Wahlsieg in Grossbritannien hat sich Tony Blair viel
vorgenommen. V.a Fuer den grossen Plan einer Verdoppelung der Entwicklungshilfe
fuer Afrika wollte er George Bush gewinnen.
Es gilt den geplagten afrikanischen Kontinent zu unterstuetzen helfen
und Millionen Menschen zu helfen, Not und Armut zu ueberwinden, sagt Blair.
Zum Plan der britischen Regierung, dafuer bisher ungeahnte Finanzmittel
zur Verfuegung zu stellen, bleibt George Bush auf Distanz.
Immerhin in einem Punkt sind sich die beiden Verbuendeten einig: fuer
die am staerksten verschuldeten Staaten Afrikas soll es einen voelligen
Schuldenerlass geben, das bestaetigte auch der Praesident.
Entwicklungslaender, die sich auf dem Weg der Reform befinden, sollen
von ihrem Schuldenberg nicht erdrueckt werden, sagt Bush.
Bis zum G8 Gipfel der grossen Industrienationen in Schottland im kommenden
Monat sollen die Details fix sein.
Auch beim Klimaschutz, dem zweiten grossen Thema, das Blair nach Washington
gefuehrt hat, hoffte der britische Premier auf Bewegung in der amerikanischen
Fuehrung. Doch die war gestern nicht wirklich festzustellen.
Er sei sich des Problems bewusst, beruhigt Bush die Europaer. Die vom
Vertrag von Kyoto verlange Begrenzung der Treibhausgase gilt in den USA
aber nach wie vor als wirtschaftsfeindlich. Wir werden das Treibhausgasproblem
es loesen, und zwar durch neue Technologien, die Luft und Wasser sauber
halten, verspricht George Bush , ohne dass wir die Wirtschaft behindern.
Kein Thema war im Weissen Haus , zumindest vor den Journalisten, die aktuelle
Krise der EU. Nur so viel beteuerte der amerikanische Praesident: ein
starkes Europa liegt auch im Interesse der USA.
nach oben,
Fenster schließen
|