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Blair und Bush fuer UNO-Rolle
im Irak, ZiB 1, 16.4.2004
Bittere Tage fuer immer mehr Soldatenfamilien in ganz Amerika. Eine schockierte
Nation fragt sich, nach dem Preis eines Krieges der nicht enden will.
Tony Blair will Entschlossenheit demonstrieren in Wash, obwohl sich der
Irak so ganz anders entwickelt hat, als die Sieger das erwartet haben.
Auch der sonst so selbstsichere Pentagonchef muss zugeben, dass er sich
geirrt hat. So grosse amerikanische Verluste haette Donald Rumsfeld nicht
erwartet.
Politisch hofft man darauf. Dass die UNO einen Ausweg weist.
Wir haben unsere Wahl getroffen beteuert George Bush, der Irak wird frei
, unabhaengig und friedlich sein. Wir lassen uns von Einschuchterunngsversuchen
nicht vom Kurs abbringen.
Tony Blair ergaenzt: Die Uno wird wie jetzt eine zentrale Rolle spielen
beim Uebergang zur Demokratie im Irak
Das Datum der Machtuebergabe am 30.Juni bleibt aufrecht, die USA und Grossbritannien
wollen dazu eine neue UNO-Resolution erwirken.
Meinungsverschiedenheiten zwischen den engen Verbuendeten gibt nach aussen
niemand zu. Aber dass die Vereinten Nationen erst jetzt, wo der Hut brennt
und es schon zu spaet sein koennte, die zentrale Rolle im Irak bekommen
soll, fuer die Tony Blair schon so lange eintritt, spricht nicht gerade
fuer den Einfluss des britischen Premiers im Weissen Haus.
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