Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Boersensturz New York, NaJ, 28.2.2007

Das hat es schon lange nicht gegeben: Buhrufe beim Schlussgong an der Wall Street in New York. 415 Punkte ist der Dow Jones gefallen, das sind mehr als 3 Prozent. Nach einem fast ununterbrochenen Hoehenflug seit vergangenem Sommer war das ein unerwartet scharfer Einbruch fuer den wichtigsten amerikanischen Aktienindex. So gut wie alle Gewinne, die mit amerikanischen Aktien 2007 gemacht wurden, sind an diesem einen Tag zunichte gemacht worden. Ausloeser war der Boersensturz in China, der sich waehrend des ganzen Tages auf den internationalen Aktienmaerkten fortgesetzt hat. Dazu kamen schlechte internationale Nachrichten, symbolisiert durch den Anschlag auf Vizepraesident Dick Cheney in Afghanistan und Sorgen ueber die amerikanische Konjunktur. Nach den Rekordmarken der letzten Wochen ist eine Korrektur allgemein erwartet worden. Aber als der Dow Jones eine Stunde vor Handelsschluss ploetzlich um 200 Punkte in die Tiefe rasselte, da verschlug es vielen Aktienhaendlern den Atem. Besonders betroffen waren Technologieaktien sowie Firmen, die fuer Geschaefte mit China bekannt sind.

 

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