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Bushs Wahlkampfstart,
ZiB 1, 23.2.2004
Frueher als sonst ueblich hat Praesident Bush gestern den Startschuss
fuer die Kampagne zu seiner Wiederwahl gegeben. Vor republikanischen Gouverneuren
Praesident Bush gestern Wahlkampfstart. Vor republikanischen Gouverneuren
kritisierte er demokratische Gegenspieler und verteidigte seinen sicherheitspoolitischen
Kurs als richtig fuer Amerika.
Nach schwierigen Wochen geht George Bush in die Offensive.
Der Newcomer aus Californien ist gekommen ebenso wie aus Florida Bruder
Jeb, fuer den die Begruessung ganz besonders herzlich ausfaellt.
Amerika muss eine selbstbewusste Fuehrungsmacht bleiben, so lautet das
grosse Wahlkampfmotto.
Den Demokraten wirft er Schwaeche vor. Sie sind fuer und gleichzeitig
gegen die Antiterrorgesetze. Fuer und gegen die Befreiung des Irak. Der
Vorwurf der Wankelmuetigkeit gilt John Kerry dem staerksten demokratischen
Gegenspieler.Die schlechte Beschaeftigungssituation macht dem Praesidenten
zu schaffen, ebenso wie die ungeloeste Sicherheitssituation im Irak.
In die Schlacht wirft sich George Bush heute gegen die gleichgeschlechtliche
Ehe:
Er verlangt jetzt das verfassungsmaessiges Verbot der Homosexuellenehe.
Ein emotionales Thema fuer die konservative Basis.
Dass Bush schon so frueh im Wahljahr aus der Deckung muss interpretieren
die Demokraten als Zeichen der Schwaeche.
Sie bezweifeln die persoenliche Glaubwuerdigkeit des Praesidenten nach
dem Irakkriegkrieg. Und Antibush-Initiativen legen durch Werbespots mit
Luegendetektoren im Fernsehen medienwirksam nach.
Die fallenden Umfragewerte des Praesidenten bereiten den Republikanern
sichtlich Sorgen. Aber Wahlkampf steht noch ganz am Anfang. Und zu den
vielen Moeglichkeiten, die ein Amtsinhaber hat, gehoert im Fall Bush auch
eine mit 150 Millionen Dollar prall gefuellte Wahlkampfkassen.
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