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Bush im Kongresswahlkampf,
MiJ, 3.11.2006
Am kommenden Dienstag faellt ueber sein Amt eigentlich gar keine Entscheidung.
Aber in der Wahlwerbung spielt der Praesident schon seit Wochen eine wichtige
Rolle. Und zwar bei den Demokraten.
In 96 Prozent der Faellen unterstuetzt Senator George Allen den Praesidenten,
empoert sich der demokratische Herausforderer in der Fernsehwerbung.
1 OT Webb
Kurs halten im Irak, das fuehrt nicht zum Sieg. 96 Prozent auf der Seite
George Bushs zu sein, das bringt das Land nicht voran.
Selbst im konservativen Bundesstaat Virginia, koennen solche Werbespots
offenbar erfolgversprechend sein. In dieser Woche geht Bush in die Gegenoffensive.
Ploetzlich jagd eine Wahlversammlung mit dem Praesidenten die andere.
3 OT Bush begruesst
Im Finish setzen die Republikaner darauf die eigene Basis zu mobilisieren.
Und bei den Fans helfen die aufgekrempelten Aerme selbst eines unpopulaeren
Praesidenten.
OT Jubel fehlt
Kreuz und Quer durch den Kontinent bringt Air Force One den obersten Wahlkaempfer
des Landes. Und der weiss dann auch so richtig einzuheizen.
Wenn es um die Festnahme von Terroristen geht, was ist die Antwort der
Demokraten, lautet die rethorische Frage? Just say no, einfach nein, antwortet
das Publikum.
4 Just say no
Wenn es darum geht Terroristen zu verhoeren oder vor Gericht zu stellen?
just say no ist die Antwort der Demorkaten.
4 Just say no hoch
Und wenn die Demokraten um Stimmen werben, was sagt ihr dann? fragt Bush,
Just say kommt es erwartungsgemaess zurueck.
Szenen, die sich wiederholen in den Bundesstaaten Georgia, Nevada, Texas,
Missouri und Montana. Der Flugplan ist interessant: denn es sind durchwegs
Hochburgen der Republikaner, in denen der Praesident besonders umkaempften
Parteifreunden beisteht. Und selbst hier kommt es immer wieder zu Protesten.
2 AntiBushdemonstranten
Es ist kein normaler Wahlkampf fuer die Regierungspartei. Der unpopulare
Irakkrieg ueberschattet alle anderen Themen. Nur mehr 29 Prozent der Amerikaner
vertrauen der Irakpolitik der Regierung.
Bei seinen Wahlveranstaltungen spricht Bush dann auch viel mehr vom den
Gefahren des Terrorismus als vom Irak. Mit diesen Terroristen kann man
nicht verhandeln, wie die Demokraten das wollen, versichert Bush in Georgia.
5 Cut Bush
Das Beste ist es sie zu fangen und zur Verantwortungen zu ziehen, damit
sie uns nicht wieder angreifen koennen.
Der Satz, dass der Kurs gehalten werden soll im Irak, wurde gestrichen
aus dem Repertoire des Praesidenten. Aber Donald Rumsfeld, den Pentagonchef
und Vizepraesident Dick Cheney will er auch nach den Wahlen behalten.
Die Meinungsforscher sagen nach wie vor massive Gewinne der Demokraten
voraus. Aber oft liegen Republikaner und Demokraten so haarscharf nebeneinander,
dass wenige tausend Stimmen entscheidend sein koennen. Auch ein wenig
populaerer Praesident, kann durch seinen Einsatz helfen enttaeuschte Anhaenger
doch noch zu den Urnen zu bringen, so lautet das Kalkuel der republikanischen
Strategen. George Bush t beteuert auf jeden Fall immer wieder,er sei von
einem Sieg seiner Parteifreunde am 7.November nach wie vor felsenfest
ueberzeugt.
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