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Bush im Wahlkampf, 3.11.2006
In den USA geht der Wahlkampf fuer den Kongress in die Endrunde. Ein Referendum
ueber den Irakkrieg sind diese Wahlen oft genannt worden. Die Republikaner
muessen fuerchten die Mehrheit im Repraesentantenhaus und vielleicht sogar
im Senat, der zweiten Kammer des Kongresses, zu verlieren. George Bushs
Popularitaetswerte sind schlecht, aber in den letzten Tagen des Wahlkampfes
versucht er das Ruder doch noch herumzureissen.
George Bush ist bisher vor allem im Wahlkampf der Demokraten vorgekommen.
Um die umkaempften repuiblikanischen Parteifreunde schlecht zu machen.
Aber im Finale dieses schwierigen Wahlkampfes wirft sich der Praesident
selbst in die Schlacht.
Vor allem die Stammwaehler sollen mobilisiert werden durch diese Auftritte.
Terroristen gehoeren vor Gericht, aber die Demokraten sagen immer nein.
Just say no, sollte am Wahltag unsere Antwort sein.
Kreuz und Quer durch den Kontinent bringt Air Force One den obersten Wahlkaempfer
der Nation. Es sind vor allem Hochburgen der Republikaner, in denen der
Praesident zu Hilfe gerufen wird.
Ein Zeichen dafuer, wie verwundbar sich republikanische Kandidaten fuehlen.
Die staendige schlechten Nachrichten aus dem Irak erreichen selbst das
konservativen Kernland, ebenso wie die Proteste gegen den Praesidenten.
Der glaubt felsenfest an eine Trendwende im letzten Augenblick, heisst
es im Weissen Haus.
STUP:
Die Meinungsforscher sagen den Republikanern nach wie vor schwere Verluste
fuer die Kongresswahlen voraus. Ungeachtet des Einsatzes von George Bush.
Dass die Regierungspartei sich jetzt vor allem darauf konzentriert die
eigenen konservativen Stammwaehler zu mobilisieren, unterstreicht ihre
schwierige Situation.
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