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Bush unnachgiebig im Irak,
AJ, 30.11.2005
Wer geglaubt hat, angesichts
wachsender Zweifel am Irakkrieg wuerde der Praesident ein bevorstehendes
Nachgeben der USA im Irak signalisieren, der wurde enttaeuscht. Dafuer
sorgte schon der martialische Rahmen seiner gross angekuendigte Rede.
Der Irak bleibt bleibt fuer Bush die zentrale Front im Kampf gegen den
Terrorismus, alles andere als ein vollstaendiger Sieg ist fuer ihn unvorstellbar,
wir werden niemals in die Knie gehen.
Die sogenannte nationale Strategie fuer den Sieg im Irak, mit der das
Weisse Haus den Kritikern entgegentreten will, bedeutet, dass die irakische
Streitkraefte aufgeruestet werden. Schon jetzt tragen sie einen wachsenden
Teil des Kampfes, sagt der Praesident.
Einen fixen Zeitplan fuer den Abzug der amerikanischen Truppen, den kritische
Stimmen im Kongress fordern, lehnt Bush unmissverstaendlich ab. Erst wenn
die Terroristen besiegt sind, werden die amerikanischen Truppen den Irak
verlassen. Und zwar erhobenen Hauptes und wenn Iraker an ihre Stelle treten
koennen. Auch er, Bush, weunsche sich, dass die amerikanischen Soldaten
heimkehren. Aber eben nur, wenn der Sieg gesichert ist, so lautet die
Botschaft.
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