Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Bush vor UNO-Generalversammlung, ZiB 1, 19.9.2006


MODERATION
In New York hat heute die Generalversammlung der Vereinten Nationen ihre Arbeit aufgenommen. Spitzenpolitiker aus aller Welt werden daran teilnehmen. Unter den ersten Rednern heute: der amerikanische Praesident George Bush und Irans Praesident Mahmoud Ahmedinejad. Begegnen werden sich die beiden verfeindeten Staatschefs jedoch nicht.
BEITRAG:
Mehr denn je sind die Vereinten Nationen wieder der Adressat der brennendsten Anliegen in der Welt. Ob von den Demonstranten auf der Strasse.
Oder den Maechtigen auf dem Weg zur groessten politischen Versammlung des Jahres.
Sogar George Bush, sonst eher auf Distanz, hat zuletzt Blauhelmen aus Europa fuer den Libanon zugestimmt.
Die UNO, lange Zeit als zahnlos kritisiert, ist wieder ins Zentrum der Weltpolitik gerueckt.
Selbst der iranischen Praesident koennte hier auf seinen Intimfeind Bush treffen.
Doch die Tagung beginnt mit stehendem Applaus fuer Kofi Annan: die Amtszeit des UNO-Generalsekretaers laeuft Ende des Jahres aus.
George Bush wirbt in seiner Eroeffnungsrede fuer Freiheit und Demokratie im Nahen Osten.
Mein Land will Friede, der Westen steht im Kampf gegen Extremisten, nicht gegen den Islam.
Der Iran muesse auf Atomwaffen verzichten, so Bush, aber gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie sei nichts einzuwenden.
Der Augenblick der iranische-amerikanischen Freundschaft wird kommen.
Weil Teheran weiter Uran anreichert, draengen die USA auf Sanktionen, anders als die Europaer.



 

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