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Bush will groessere Armee,
ZiB 1, 20.12.2006
So viele Anschlaege, Entfuehrungen und brutale Morde wie in den letzten
Wochen hat es im Irak seit der amerikanischen Invasion noch nie gegeben.
Sogar George Bush kann die bittere Realitaet nicht mehr leugnen.
2006 war ein extrem schwieriges Jahr fuer unsere Truppen und fuer das
irakische Volk.
Wir verlieren nicht, aber wir gewinnen auch nicht, hatte er ungewoehnlich
nachdenklich der Washington Post gesagt.
Zum Irak kommt die zunehmend schwierigere Sitatuation in Afghanistan.
So ueberdehnt sind die Streitkraefte der Supermacht dass der Praesident
an eine dauerhafte Vergroesserung der Armee denkt.
Mehr Soldaten fuer den Einsatz am Boden und mehr Marines, wir stehen in
einem langen Krieg.
Der neue Verteidigungsminister Bob Gates ist inzwischen
Zum ersten Augenschein in Bagdad eingetroffen.
Statt der erhofften Weichenstellung in Richtung Truppenrueckzug ueberlegt
er eine kurzfristige Aufstockung. Obwohl die Generaele vor Ort skeptisch
sind.
Die Entscheidung ob mehr US Kampftruupen im Irak oder weniger wird Anfang
des Jahres fallen.
Der von George Bush gewuenschte Grundsatzbeschluss fuer mehr Bodentruppen
und mehr Marines wird erst Jahre spaeter greifen. Denn neue Soldaten fuer
die Freiwilligenarmee der USA muessen erst angeworben und ausgebildet
werden. Aber von der bisherigen Doktrin einer schlanken Streitmacht, die
hauptsaechlich auf ihre supermodernen Waffen vertraut, wuerden die USA
damit abgehen.
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