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Bushs Ausbuchtung, Oe 3, 11.10.2004
Da koennen die Praesidentensprecher
noch so oft dementieren: die Frage, ob George Bush bei seiner ersten TV-Konfrontation
mit John Kerry ueber einen geheimen Sender mit seinem Wahlkampfteam verbunden
war, beschaeftigt nach wie vor das Internet. Eine eigene Homepage widmet
sich der Aufklaerung des Mysteriums.
Ausgeloest wurden die Spekulationen durch eine mysterioese Woelbung am
Sakko des Praesidenten, die auf einem Bild zu sehen war, das den Ruecken
der Kandidaten zeigte. Das Weisse Haus sprach zuerst von Manipulation,
musste aber zugeben, dass die Ausbuchtung echt war, als auch auf den Fernsehbildern
das gleiche Phaenomen entdeckt wurde. George Bush habe unter seinem Anzugssakko
ganz sicher nichts Aussergewoehnliches getragen, heisst es jetzt. Keine
Rede von einem geheimen Sender, ueber den etwa Wahlkampfchef Carl Rove
seinem Kandidaten haette einsagen koennen.
Zuletzt musste selbst der Schneider des Praesidenten vor die Presse: Georges
de Paris, der den Anzug angefertigt hat, behauptet, eine solche Ausbuchtung
am rueckwaertigen Saum sei in Fachkreisen nicht unbekannt, besonders beim
heftigen Gestikulieren des Anzugstraegers an einem Pult.
Der demokratische Parteivorsitzende empfiehlt den republikanischen Kollegen
scherzhaft, die Person am anderen Ende der Leitung zu feuern, sollte es
doch einen Einsagemechanismus gegeben haben. Schliesslich hat George Bush
die erste Fernsehdebatte haushoch verloren.
Bush Sprecher Scott Stanzel haelt die ganze Aufregung fuer absurd. Die
naechste Fernsehkonfrontation wird dann sicher von Elvis persoenlich moderiert,
witzelt der Sprecher.
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