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Bushs TV-Ansprache, ZiB 1,
19.12.2005
Von den schweren Verlusten des Krieges spricht der Praesident, vom Oval
Office aus hat er einst Saddam Hussein den Krieg erklaert.
Doch der ist nicht so gelaufen, wie erwartet, und ungewoehnlich nachdenklich
wendet sich Bush an die Nation.
Auf berechtigte Kritik will er hoeren und Fehler gibt Bush zu. Aber Amerika
gewinnt den Krieg, versichert der Praesident, fuer Defaitismus gaebe es
keinen Grund.
Der Beweis dafuer die erfolgreichen Wahlen vom Wochenende, der Irak sei
auf dem richtigen Weg.
Ein vorzeitiger amerikanischer Rueckzug wuerde das Land dagegen weltweit
agierenden Terroristen ausliefern, es waere ein verantwortungsloser Schritt.
Aber auf der Pressekonferenz zum Jahresabschluss geht es vor allem um
die Abhoerpraktiken der ultrageheimen National Security Agency. Bush hat
befohlen Telefongespraeche und Emails von Terrorverdaechtigen abzuhoeren,
auch ohne gerichtliche Genehmigung.
Die Demokraten sagen, das ist gesetzwidrig, kommt eine Frage.
Wir muessen einfach viele schneller reagieren koennen, in diesem neuen
Krieg gegen die Terrorismus, argumentiert Bush.
Minuten koennen ueber Leben und Tod von Tausenden entscheiden, das Abhoeren
von Terrorverdaechtigen sei unverzichtbar fuer die Sicherheit des Landes.
Am Ende eines sehr schwierigen Jahres appelliert der Praesident an die
staerksten Gefuehle der Nation. Denn auch die meisten Kritiker wollen
keine Niederlage im Irak und wuenschen sich Sicherheit vor Terroristen.
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