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Christliche Umweltschuetzer,
Religion aktuell, 8.7.2005
Bekannt ist Reverand Jim Ball vor allem durch seine oekologisch und christlich
motivierte Initiative gegen benzinfressende Autos geworden.
What would Jesus Drive, was wuerde Jesus fahren, heisst die Kampagne des
evangelikalen Umwelt-Netzwerks. Mit Hilfe von Aufklebern, Werbeveranstaltungen
und Unterschriftensammlungen versuchen die Aktivisten das Umweltbewusstsein
zu heben und Druck auf die Autoindustrie auszuueben.
Reverand Jim Ball sagt, in seiner christlich-evangelikalen Gemeinschaft
wird Umweltschutz vor allem als moralisches Problem gesehen.
Wenn es um moralische Fragen geht, fragen sich viele Menschen in den USA:
was ist die Tradition meines Glaubens? Was sagt die Bibel dazu? Und die
Evangelikale Stroemung, aus der ich komme, fragt dann: was folgert fuer
mein Verhalten aus der Tatsache, dass Jesus der Herr ueber unser Leben
ist?
Umweltschutz gilt traditionellerweise als Thema der liberalen Linken,
und die meisten evangelikalen Christen sind konservativ. Daher stehen
die christlichen Umweltschuetzer noch ziemlich am Anfang. Ihre Sicht ist,
dass man sich um Gottes Schoepfung kuemmern muss, wenn man Jesus nachfolgen
will, sagt Reverand Ball:
Sich um Gottes Schoepfung zu sorgen, das ist ein moralisches Anliegen.
Wie sollen wir leben, koennen wir einfach Schadstoffe in die Luft schleudern
und Gottes Schoepfung verschmutzen. Oder muessen wir nicht Konsequenzen
daraus ziehen, dass daraus so viel Schaden fuer so viele vor allem arme
Menschen erwaechst?
Das Evangelical Environmental Network gibt auf seiner Internet-Homepage
Ratschlaege fuer ein gesundes und umweltbewusstes Leben, die jeweils mit
Bibelzitaten untermauert sind. Reverand Ball weiss, dass seine Organisation
noch eine Minderheit ist unter den zahlreichen christlichen Gruppen Amerikas,
aber er beteuert, dass das Interesse fuer Umweltthemen auch in diesem
Bereich steigt.
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