Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Christo's "Tore"-Bilanz, ZiB 1, 27.2.2005

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Nach mehr als zwei Wochen beginnt morgen im Central Park in New York der Abbau von tausenden organfarbenen Toren, das juengste Projekt des Installationskuenstlers Christo und seiner Frau Jeanne-Claude geht seinem Ende zu. Aehnlich wie vor Jahren die Verhuellung des Berliner Reichstages hat die spektakulaere Aktion ein Millionenpublikum angelockt.

Je naeher das Ende rueckt, desto mehr Menschen draengen in den Central Park, trotz Eis und Schnee.
Jeder will erleben, wie es Christo und Jeanne Claude geschafft haben, fuer zwei Wochen das Stueck Natur im Herzen von New York zu verzauebern.
Wunderschoen, toll, ein Kunstwerk.
Es ist, als ob die ganze Staedt in Feststagsstimmung war in diesen Tagen.
Die Menschen koennen nicht genug bekommen vom neuen Kleid ihres Parks.
Fuer das Kuenstlerehepaar geht ein Projekt zu Ende, an dem sie 35 Jahre gearbeitet haben.
INSERT
Christo, Jeanne Claude, Kuenstler
Unser Werk bleibt nicht stehen, das gibt es nur einmal im Leben und nie wieder. Diese Tore wird es nie wieder geben in der Welt. Das sind einmalige Projekte.
Es strahlt Energie aus, Menschen kommen von ueberall her, sagt sie, es heilt die Stadt, nach dem 11.September.
Das gesamte Material der Tore, viele Tonnen Stahl und Nylon werden umweltfreundlich wiederverwertet, versichern die Kuenstler.

 

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