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Historiker und Journalist |
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Clinton Operation, Abendjournal, 6.9.2004Die Operation im New Yorker Presbyterian Hospital dauert jetzt schon mehr als vier Stunden, Informationen ueber den Verlauf gibt es bisher keine. Die behandelnden Aerzte haben sich dem Kodex ihrer Standesorganisation entsprechend auch vorher keinen Fragen der Oeffentlichkeit gestellt. Vier Byepasse, das ist zwar inzwischen fast Routine in vielen amerikanischer Spitaeler, aber doch ein lebensgefaehrlicher Eingriff. Die medizinische Statistik des Bundesstaates New York besagt, das 2 von 100 Patienten die Operation nicht ueberleben. Das Spital, in dem der Ex-Praesident operiert wird, hat sogar eine noch etwas groessere Todesrate. Clinton meinte noch gestern abend, er sei zuversichtlich aber doch etwas nervoes. Seine Frau, Senatorin Hillary Rodham Clinton und Tochter Chelsey, sind an seiner Seite. Der Ex-Praesident selbst hat gestern noch ausfuehrlich mit John Kerry telefoniert, der nach dem erfolgreichen republikanischen Parteitag jetzt eine schwierige Aufholjagd versuchen muss. Clinton empfahl ein groesseres Schwergewicht auf innenpolitischen Themen. Ob der Ex-Praesidnet sich nach einer erfolgreichen Operation wie urspruenglich geplant im demokratischen Wahlkampf engagieren kann, ist fraglich. Wie beliebt Clinton nach wie vor ist, das zeigen die tausenden Genesungswuensche, die auf elektronischem Weg oder via Post im New Yorker Spital eingelangt sind.
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