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Demokratischer Parteitag startet
in Boston, ZiB 2, 28.7.2004
Bunt wie das Land soll diese
Convention sein, mit der die Demokraten in Boston das Ende der Aera Bush
einlaeuten wollen.
Ein Wahlparteitag, das ist alle vier Jahre die groesste Politshow des
Landes.
Die Wirtschaft und die verlorenen Arbeitsplaetze sind sein groesstes Anliegen.
Wir sind im Krieg, Amerikaner sterben, das darf nicht so bleiben.
Das Land ist tief gespalten. Die Angst vor Unruhen und Terror laesst wenig
Raum fuer Proteste und Demonstrationen.
John Kerry ist von einer Wahlkampfreise quer durchs Land heute in Boston
eingetroffen.
Die Partei steht geeint hinter ihrem Kandidaten, aber die breite amerikanische
Oeffentlichkeit hat noch nicht so richtig Feuer gefangen, trotz aller
Rhetorik.
Ein neues Kapitel in der amerikanischen Geschichte verspricht Kerry.
Enthusiasmus fuer den Kandidaten zu schaffen, das ist die grosse Aufgabe
.
Edward Kennedy preist ihn als Garant der amerikanischen Ideale.
Seine Frau Teresa als kompromisslosen Verteidiger des Landes.
Die Demokraten haben Politiker aus aller Welt als Beobachter geladen.
OeVP-Generalsekretaer Lopatka beeindruckt die Einheit und der Enthusiasmus
der Delegierten. Sowohl Demokraten als auch Republikaner stehen angesichts
der anderen gesellschaftlichen Struktur der USA rechts von der OeVP. SPOe-Parteivorsitzender
Gusenbauer sieht immer mehr klassisch sozialdemokratische Themen wie Arbeitsplaetze
und Gesundheitsversorgung in der innenpolitischen Diskussion der USA.
Ob in den USA Demokraten oder Republikaner erfolgreich sind, wird auf
jeden Fall auch die Politik in Europa entscheidend beeinflussen.
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