Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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  Aktuelle Analysen
   

EU-Finanzminister, AJ, 24.12.2012 

Die EU-Finanzminister zeigten sich in Brüssel vorsichtig optimistisch, dass die Eurokrise langsam unter Kontrolle gebracht werden kann. Vorgezogen wurde die Einführung eines dauerhaften Euro-Schutzschirmes, der jetzt schon am Juli aktiv werden soll. Unklar bleibt nach wie vor die finanzielle Zukunft Griechenlands.
  Das  Misstrauen ist nach wie vor groß zwischen Griechenland und den Verantwortlichen der EU.  Daher verlangen die Finanzminister von Neuem eine schriftliche Zusage von den griechischen Parteiführern, bevor  das angestrebte zweite große Hilfspaket über  130 Milliarden Euro frei gegeben wird. Deutschlands Wolfgang Schäuble:
SCHAÄUBLE
  Hart geht  Österreichs Finanzministerin Maria Fekter mit der griechischen Politik ins Gericht.
FEKTER
  Dahin gestellt bleibt, ob die griechische Gesellschaft noch mehr Kürzungen verkraften kann. Zumindest bei den Verhandlungen zum freiwilligen Schuldennachlasse privater Banken ist man optimistisch. Der griechische Finanzminister Venizelos sieht grünes Licht für ein Abkommen in den nächsten Tagen.
VENIZELOS
  Die Bausteine für ein Abkommen zwischen den privaten Banken und Griechenland sind da, bestätigt EU-Finanzkommissar Ollie Rehn,
REHN
Ein Abschluss im Jänner wäre besser als im Feber.
Die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung der europäischen Finanzen ist trotz der großen Baustellen bei den Finanzministern unüberhörbar.
Die wichtigste konkrete Ergebnis des EU-Finanzministertreffens ist die Einigung auf die Details für den an Sommer 2012 geplanten dauerhaften Euro-Rettungsschirm.

 

 

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