Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Einwanderungsreform gescheitert, Shorty, 28.6.2007


Auch der persoenliche Appell des Praesidenten an seine Parteifreunde im Senat war vergeblich: das lange Ringen um einen Kompromiss zur Reform der amerikanischen Einwanderungsgesetze ist am Widerstand in der republikanischen Fraktion gescheitert. Sowohl die demokratische Parteifuehrung als auch das Weisse Haus hatten sich fuer das Reformprojekt eingesetzt. Es sah besser ausgeruestete Grenzanlagen zu Mexiko, einen neuen Gastarbeiterstatus fuer arbeitswillige Auslaender und einen Weg zur Legalisierung der 12 Millionen illegalen Einwanderer in den USA vor. Vor allem diese geplante Amnestie war umstritten. In der amerikanischen Wirtschaft spielen Arbeiter ohne Arbeitserlaubnis eine wichtige Rolle. Die meisten sind gut integriert, die Kinder gehen in die Schule, viele zahlen sogar Steuern. Aber mit Antiauslaenderstimmung laesst sich erfolgreich Politik machen. Das vorlaeufige Scheitern des Reformvorschlages bedeutet wohl, dass mindestens bis zu den Praesidentschaftswahlen alles beim Alten bleibt.

 

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