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Eurogruppe, ZiB 2, 21.10.2011
8 Milliarde?
Diese 8 Milliardentranche war wahrscheinlich die kleinste Hürde. Das Geld ist ja vorhanden, es kommt aus dem alten Hilfspaket für Griechenland.
Wenn auch der Internationale Währungsfonds ja sagt, dann erhält Athen Anfang November die Mittel, um Löhne und Gehälter zu zahlen, was angesichts der explosiven Lage in Athen eine Erleichterung für die Regierung ist
Viel schwieriger wird es sein zu einer Schuldenreduktion für Griechenland zu kommen, durch Beteiligung der priavten Banken. Und das Land langfrsititg zu finanzieren, damit Griechenland Zeit bekommt Boden unter den Füßen zu gewinnen. Denn das wird Frage nicht von Wochen oder Monaten sein, sondern von Jahren.
Wie gefährdet D-F, wie je Annäherung?
Das macht die Situation so explosiv, dass jetzt auch Frankreich im Visier der Finanzmärkte ist. Damit ist klar: das Problem ist nicht Griechenland.
Es geht um die Widerstandskraft der Europäer insgesamt gegen die internationale Finanzkrise.
Frankreich, das ist Kerneuropa, da kann man nicht mehr von problematischen Südstaaten reden.
Offiziell wird von allen Seiten betont, dass die Gegensätze gar nicht so tief sind, wie in der Öffentlichkeit behauptet wird.
In der Frage eines Hebels für den Euroschutzschirm, also wie diese Milliarden am effizientesten eingesetzt werden können, da gibt es tatsächlich mehrere Varianten als man denkt.
Ein Kompromiss wird dann möglich sein, wenn dahinter der politische Wille Finanzen sowohl kleiner als auch großer Staaten zu verteidigen.
Den darum geht es politisch bei Diskussion um Feuerkraft des Eurorettungschirms.
Wie geht es weiter?
Das wird jetzt ein Gipfelmarathon wie es ihn in der Europäischen Union noch nie gegeben hat.
Weil man sagt: es muss eine umfassende Lösung geben, kein Flickweerk mehr.
Heute bis tief in die Nacht Eurofinanzminister. Morgen alle 27 EU-Finanzminsiter. Am Nachmittag kommen Aussenminister.
Am Sonntag dann der Doppelgipfel, zuerst 27 EU-Staaten, dann 17 Eurostaaten, Staats- und Regierungschefs. Mit einer Nachdenkpause Montag Dienstag, in der die Regierungschefs nach hause gehen und sich dort beraten, dann möglicherweise Beschlüsse in Endrunde des Gipfels am Mittwoch.
Das ist nicht Business as Usual, das ist wirklich eine Art langgezogener Kriegsrat der Europäer gegen die internationale Finanzkrise, ein europäisches Krisenpowwow.
Das mit der Erwartung verbunden ist, dass es in diesen Tagen eine ziemliche grundlegenden Weichenstellung dafür geben wird, wie es in Europa weitergehen wird in den nächsten 10, 20 Jahren.
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