Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Europäischer Notruf, AJ, 3.6.2008


Europa hat eine Einheitswährung, den Euro, zwischen den Mitgliedsstaaten der EU gibt es kaum mehr Grenzen. Und es gibt eine gesamteuropäische Notrufnummer 112, über die man in allen Staaten der EU im Notfall Hilfe bekommt. Aber die wird von den Mitgliedsstaaten kaum verbreitet, klagt vor Beginn der Reisesaison die Europäische Kommission in Brüssel.
Die Bürger halten es für eine hervorragende Idee: eine einheitliche Telefonnummer, über die man Hilfe bekommt, wenn man eine Staatsgrenze überschritten hat und in Not gerät. Irgendwo im Ausland, wo man der Sprache nicht mächtig ist und die Sitten nicht kennt. Tatsächlich existiert die europäische Notrufnummer 112 schon seit Jahren in der ganzen EU, nur in Bulgarien gibt es noch Schwierigkeiten. Am Festnetz oder über das Handy ist diese Nummer überall gratis. In einigen Ländern ,wie in Österreich, funktioniert die Nummer 112 neben dem traditionellen Polizeinotruf. Die EU sagt, in der Praxis bekommt man sehr rasch einen englischsprachigen Helfer an den Apparat. Aber die Regierungen strengen sich nicht an die Nummer bekannt zu machen. Das Innenministerium in Wien sagt, dass es auf Autobahnen Hinweise auf die Europäische Notrufnummer 112 gibt.

 

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