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Geburtenstatistik in Europa,
Nachrichten, 27.7.2010
Die höchsten Geburtenraten
in Europa werden in Irland, Großbritannien und Frankreich gemessen.
Am unteren Ende stehen Deutschland und Österreich, mit den geringsten
Geburtenziffern in der Europäischen Union.
Frauen aus Ländern, in denen die Frauenerwerbstätigkeit hoch
ist, wie in Skandinavien, die es durch Kindergärten und Ganztagsschulen
aber leichter machen Beruf und Familie zu vereinbaren, gebären mehr
Kinder. Dort, wo das traditionelle Bild von der sorgenden Mutter zu Hause
überwiegt, wie in Italien, Portugal, aber auch Österreich werden
dagegen deutlich weniger Kinder zur Welt gebracht. Irland ist die Ausnahme.
Österreich verzeichnete 2009 trotz seiner niedrigen Geburtenrate
nur deshalb keinen Bevölkerungsrückgang, weil 20 000 Menschen
mehr eingewandert als ausgewandert sind.
Die Schwelle von 500 Millionen Einwohnern hat die Europäische Union
überschritten, weil zu einem europaweiten Geburtenüberschuss
von 500 000 auch 900 000 Zuwanderer kamen.
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