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Historiker und Journalist |
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Griechenlandkrise, Notizen, ZiB 24, 12.9.2011 Wie weiter? Jetzt gibt es diese neuen Steuern, Sondersteuer auf Immobilien, damit würden die Budgetzahlen wieder verbessert. Die Experten sind jetzt wieder in Athen und prüfen, grünes Licht für die nächste Tranche ist möglich, aber nicht sicher. Aber ein Gesetz reicht nicht aus, wird es auch exekutiert? Trägt die griechische Gesellschaft diesen Sparkurs mit, obwohl die Menschen erleben, dass sich die Wirtschaftliche Lage immer mehr verschlechtert und Ausweg aus der Rezession immer weiter in die Ferne rückt. Ob dazu politischer Wille in Europa da ist, das ist große Frage. Was für was contra Staatspleite? Staaten sind natürlich in der Vergangenheit immer wieder pleite gegangen. Da zahlen zwar viele einen hohen Preis, in Argentinien hatten die Kunden lange keinen Zugang zu ihren Bankkonten. Das Argument ist, das ist nicht automatisch das Ende der Welt, auch aus Insolvenzen haben sich Firmen schon erfangen. Aber ein Volk hängen lassen, ein Land hängen lassen wie man ein Kaufhaus in die Insolvenz schickt, das wäre ein politisches Desaster in Europa.
Auswirkungen für Österreich? Für Österreich genauso wie für die anderen Staaten Europas wäre die Folge Destabilisierung des Umfelds. Niemand weiss wie groß die Ansteckungsgefahr für andere Euroländer und wäre und für allem für die Banken Europas, die ja alle miteinander verbunden sind. Österreich hat schon vor drei Jahren erlebt, wie rasch sich Wirtschaftskrise in Osteuropa auf die österreichischen Banken ausgewirkt haben. Da hat die Europäische Union sehr rasch geholfen und die Österreicher konnten aufatmen, trotz großen Risiken heimischen Banken in Osteuropa, die ja nach wie vor nicht verschwunden sind.
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