Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Gusenbauer bei Juncker, ZiB 1, 11.10.2007

Als eine der kleinsten Mitgliedstaaten der Europäischen Union
gehört Luxemburg zu den angesehensten Vermittlern. Dank dem
Gastgeber des Bundeskanzlers, Jean-Claude Juncker, der ein
politisches Schwergewicht in Europa ist. Im Streit um den
Hochschulzugang für die Nichtösterreicher unterstützt der
Premierminister Wien, wenn nötig kommt das Thema beim EU-Gipfel in
Lissabon nächste Woche auf den Tisch.Juncker Jean-Claude (EU):
"Mit der geballten Kraft der Österreicher und der Luxemburger
werden wir das dann versuchen in die richtige Richtung zu
schieben." Eigentlich will man in Lissabon den Reformvertrag beschließen, der Europa schlagkräftiger machen soll. Neue Probleme wird den Gipfel belasten. Eine Einstellung des EU-Verfahrens gegen
Österreich erhofft sich der Kanzler.
Gusenbauer Alfred: " Wir drohen überhaupt nicht. Wir haben unseren Standpunkt, wir haben unser Interesse, und der Ball liegt jetzt bei der
Kommission, diese Frage vor dem Treffen in Lissabon zulösen."
Das Österreich den Hochschulzugang tatsächlich zum Stolperstein
für den gesamteuropäischen Reformvertrag macht, dass können sich
nur wenige vorstellen. Aber die Unterstützung des einflussreichen
Ministerpräsidenten von Luxemburg erhöht den Druck auf die
EU-Kommission eine Woche vor dem Gipfel in Lissabon.

 

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