Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Hahn hat Hearing im Europaparlament erfolgreich absolviert, MoJ, 15.1.2010

Ein angenehmes Gespräch, ein guter Gedankenaustausch, so
bilanziert Johannes Hahn das Frage- und Antwortspiel im
europäischen Parlament. Nach dem Hearing sogar in Englisch.
Großkoalitionäre Rosen gibt es für den ÖVP-Minister, von
SPÖ-Europa-Abgeordneter Karin Kadenbach:
Kadenbach Karin (SPÖ)
Ich muss ganz ehrlich sagen, es ringt mir Hochachtung für jeden
ab der da 3 Stunden vorne sitzt, hoch konzentriert auf alle Fragen
und dabei dann nicht den Faden verliert und 3 Stunden lang diesem
Kreuzverhör sich so kompetent, wie er es heute insgesamt getan
hat, aussetzt, also Hochachtung.
Löw Raimund (ORF)
Hoch zufrieden logischerweise auch Richard Seeber, der Kollege
von der ÖVP:
Seeber Richard (ÖVP)
Da ich glaube eigentlich die Stimmung im Saal ist sehr sehr gut,
weil er einer derjenigen Kandidaten ist, die bis jetzt am
konkretesten eigentlich geantwortet haben.
Löw Raimund (ORF)
Skepsis dagegen bei ÖVP-Europaabgeordnetem Franz Obermayr:
Obermayr Franz (FPÖ)
Ich würde sagen er ist sehr gut gebrieft worden, aber sehr
unkonkret in seinen Antworten. Er ist sehr viel schuldig geblieben
und würde sagen viel Lärm um nichts, das Hearing glaube ich ist
mehr ein bisschen ein Scheinspiegelfechten gewesen.
Löw Raimund (ORF)
Ziemlich allein geblieben mit ihren Attacken gegen den
Wissenschaftsminister sind die Grünen. Ulrike Lunacek bleibt
trotzdem dabei:
Lunacek Ulrike (Grüne)
Dass er auch die Vorwürfe die es gibt wegen seiner
Vorstandstätigkeit bei Novomatic und diese Vorwürfe die es da
gibt, da ist noch Aufklärung vonnöten. Wir Grüne werden auch
darauf bestehen dass diese Dinge weiterhin, noch bevor es das
endgültige Votum gibt, auch von Kommissionspräsident Barroso
überprüft werden.
Löw Raimund (ORF)
Johannes Hahn selbst, Kommissar in spe, ist auch nach bestandener
Prüfung erstaunt wie gründlich die Bildung der Kommission in der
EU vorbereitet wird:
Hahn Johannes (ÖVP)
Da kann man sich für Österreich was abschneiden. In Österreich,
wie in vielen Mitgliedsländern, wirst du über Nacht Minister, hier
dauert es Monate. Vielleicht findet man einen Mittelweg.
Löw Raimund (ORF)
Am sechsundzwanzigsten Jänner möchte Kommissionspräsident Barroso
die Abstimmung über sein Team haben. Eines ist klar, am
österreichischen Regionalkommissar wird die Kommission ganz sicher
nicht scheitern.

 

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