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Hahn zu EU-Förderungen,
ZiB 1, 1.8.2011
Um die Wirtschaft in den von
der Schuldenkrise besonders stark betroffenen Staaten zu beleben, will
die EU-Kommission die Vergabe von EU-Geldern lockern. Den Vorschlag präsentierte
heute Regionalkommissar Johannes Hahn in Brüssel.
BEITRAG, HAHN ZU FÖRDERUNGEN, ZiB 1, 3.8.2011
Allein für Griechenland warten in Brüssel 15 Milliarden Euro,
die nicht abgeholt werden. Denn Athen fehlen die Mittel für den nationalen
Anteil bei EU-Projekten .
Auch in Rumänien und anderen EU-Staaten müssen bereits genehmigte
Bahnlinien, Autobahnen und Flugplätze warten, weil die Kassen knapp
sind.
Regionalkommissar Hahn will jetzt die Kofinanzierungsregeln lockern,
Um in schwachen EU-Staaten die Wirtschaft zu beleben und Arbeitsplätze
zu schaffen.
OT HAHN
GRAFIK/WIEN:
Nationale Kofinanzierung für EU-Projekte
Reduktion von 15 Prozent auf 5 Prozent
Griechenland, Ungarn, Rumänien, Portugal, Irland, Lettland
RL TEXT:
Statt 15 Prozent sollen die Staaten für EU-Projekte nur mehr 5 Prozent
aus eigener Kasse beisteuern.
+ OT HAHN Signal für Menschen
Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass durch Ratschläge zum
Sparen alleine den Krisenländern nicht geholfen ist.
Zusätzliche Kosten für das EU-Budget sind nicht zu erwarten.
Denn die Projekte, die jetzt deutlich rascher finanziert werden können,
sind längst eingeplant.
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