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Historiker und Journalist |
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Inflation im Euroraum, MiJ, 31.7.2008Eine Inflation von 4,1 Prozent im Monat Juli, das ist zwar etwas weniger als ursprünglich erwartet, aber immer noch Rekord in der Eurozone. Steigende Lebensmittel und Treibstoffpreise waren die treibenden Faktoren. Besonders beunruhigend: mit der Inflation Hand in Hand gehen die Anzeichen für einen Rückgang des Wirtschaftswachstums. Benzinpreise, Kreditkrise und der teure Euro erhöhen die Gefahr einer Rezession gegen Ende des Jahres. Die Arbeitslosenrate im Euroraum betrug im Juni unverändert 7,3 Prozent. Österreich meldete im Juni eine Erwerbslosigkeit von 5,1 Prozent. Nur Dänemark und die Niederlande waren mit unter 3 Prozent besser. Schwächt sich das Wirtschaftswachstum weiter ab, werden auch wieder mehr Menschen ihre Jobs verlieren. Die Inflation konnte dagegen mit den Rekordwerten diesen Sommers ihren Höhepunkt überschritten haben, vermuten Ökonomen.
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