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US-Wahlkampf nimmt an Haerte
zu, ZiB 1, 7.9.2004
Der amerikanische Wahlkampf
wird immer haerter. Knappe 8 Wochen vor dem Wahltermin am 2.November bleiben
einander die beiden Kandidaten, Praesident George Bush und der demokratische
Herausforerer John Kerry, nichts schuldig. Dem Praesidenten hat der republikanische
Parteitag einen merklichen Aufschwung in den Umfragen beschert, dem versucht
Kerry jetzt durch das Versprechen entgegenzuwirken, er werden die amerikanischen
Truppen innerhalb seiner ersten Amtszeit aus dem Irak zurueckziehen.
Der Wahlparteitag der Republikaner hat ihn in die Defensive gebracht.
Jetzt versucht John Kerry den verlorenen Boden durch scharfe Schuesse
wieder gutzumachen.
George Bush verkoerpere falsche Entscheidungen, falsche Prioritaeten fuer
Amerika.
Die Amerikanischen Soldaten im Irak will Kerry innerhalb von vier Jahren
durch internationale Einheiten ersetzen. Im Irak sei der falsche Krieg
am falschen Ort gefuehrt worden.
Aber Kerry war selbst fuer den Krieg gewesen, daran erinnern die republikanischen
Zwischenrufer.
Der Praesident selbst, sichtlich hochmotiviert, schlaegt mit Gusto zurueck:
mein Gegner ist heute mit neuen Beratern und mit einer neuer Irakposition
aufgewacht, spottet Bush, jetzt ist er wieder gegen den Krieg.
Laut Meinungsumfragen kann sich George Bush jetzt auf einen Vorsprung
von 7 Prozent vor John Kerry freuen.
Ein Kandidat, der Anfang September in den Umfragen vorne liegt, hat normalerweise
gute Chancen die Wahlen zu gewinnen. Das elektrisiert die Republikaner
und beunruhigt viele Bushkritiker in den USA ebenso wie in Europa. Die
Demokraten erwidern darauf, das seien diesmal eben keine normalen Wahlen.
Sie glauben an eine Aufholjagd John Kerrys.
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