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Irak - Probleme haeufen sich,
ZiB 1, 25.11.2006
Seit dem Beginn des Irakkrieges waren nicht mehr so viele zivile Opfer
zu begraben, wie in diesen Tagen.
Der blutige Konflikt zwischen schiitischen und sunnitischen Extremisten,
der die Hauptstadt Bagdad ins Chaos stuerzt,
droht jetzt auch die von den USA unterstuetzte Regierung des schiitischen
Premierministers Maliki zu zerreissen.
dessen Staerkung bisher der Kern der amerikanischen Strategie war.
Aufbau und Training einer irakischen Streitmacht gilt seit langem als
das wichtigste Vorhaben der USA. Am Ende werden die irakischen Militaers
den Ton angeben, gibt sich dieser AUsbildner noch optimistisch, dann werden
wir abziehen koennen.
Aber in Berichten an das Pentagon ist von derartig schwerwiegenden Maengeln
die Rede,
dass ein Erfolg kaum denkbar ist.
Allzu oft fehlen schlicht die Uebersetzer. Die amerikanischen Ausbildner
koennen sich nicht verstaendigen. Ob die irakischen Gegenueber wirklich
Partner sind und nicht doch getarnte Terroristen, ist nie ganz klar. Die
sogenannte Ausbildung besteht oft nur aus ein paar Telefonaten.
STAND UP
Die Irakpolitik des Weissen Hauses scheint im Augenblick auf allen Ebenen
akut gefaehrdet. Premierminister Maliki, mit dem sich George Bush kommende
Woche treffen will (Version 2: wollte) , hat die Kontrolle laengst verloren.
Der Aufbau irakischer Streitkraefte scheitert an den religioesen Spannungen
und buerokratischer Inkompetenz. Und zu guter letzt hat auch die amerikanische
Oeffentlichkeit den Glauben an einen Erfolg verloren.
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