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USA: Keine
Irak-Auftrage fuer Kriegsgegner, ZiB 1, 10.12.2003 Mit mehr als 18 Milliarden
Dollar wollen die USA eine zukuenftige irakische Armee ausruesten , die
einmal auch die Sicherheit des Landes garantiert. Elektrizitaetswerke,
Strassen und Wasserleitungen sollen gebaut bauen. Aber im Pentagon in
Washington hat man den bitteren Streit mit den Gegnern des Irakkrieges
nicht vergessen. Firmen aus Frankreich, Deutschland und Russland stehen
nicht auf der Liste fuer den Wiederaufbau. Die Weisung kommt vom Stellvertretenden
Verteidigungsminmister.Nur ueber Subauftrage koennen sich Deutsche, Franyoesen
und Russen an der Modernisierung der Oelindustrie beteiligen. Die lukrativsten
Auftraege, die sind amerikanischen Unternehmen vorbehalten, und auffaellig
oft sind es solche mit einem Naheverhaeltnis zur Regierung. Im Weissen
Haus weist man darauf hin, das es ausschliesslich um Gelder aus dem amerikanischen
Budget geht. Die umstrittene Entscheidung stehe daher im Einklang mit
den Regeln des internationalen Wettbewerbs, argumentiert der Sprecher
des Praesidenten. Schon vor dem Krieg hat Aussenminister Powell den widerspenstigen
Europaern gedroht, wer sich gegen die USA stellt, wird die Folgen zu tragen
haben. Dass amerikanische Steuergelder nicht ausgerechnet an die staerksten
Kritiker der amerikanischen Irakpolitik gehen, das ist aus Washingtoner
Sicht selbstverstaendlich. Auch wenn es die Bemuehungen der Regierung
Bush um weltweite Beteiligung am Wiederaufbau des Irak nicht gerade erleichtern
wird.
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