Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

Fenster schließen
 
  Aktuelle Analysen
   

Kerry-Offensive zur Aussenpolitik, ZiB 2, 28.5.2004

Waeherend die schlechten Nachrichten aus dem Irak von Tag zu Tag bedrohlicher wurden fuer den Praesidenten, hielt sich der Herausforderer lange zurueck. Doch jetzt will John Kerry auch aussenpolitisch in die Offensive gehen.
Der Regierung Bush wirft er Alleingaenge vor, die Amerika unsicherer gemacht haetten in einer gefaehrlichen Welt.
Aber einen Rueckzug aus dem Irak schliesst Kerry aus,
Ein Scheitern waere ein Geschenk an unsere Feinde, sagt der Demokrat.Den Kampf gegen Terror will er so unnachgiebig fuehren wie George Bush nur besser .
Inhaltlich sind die Positionen der beiden Konkurrenten kaum zu unterscheiden, sagen Kritiker.
Den Frontalangriff auf die Regierung ueberlaesst Kerry unabhaengigen Bushkritikern. Die Freiheitsstatue als Folteropfer.
Der Ruecktritt des Verteidigungsministers ist ihre Forderung.
Der hat sich jetzt auch wortgewaltig der Al Gore angeschlossen, der immer mehr die Rolle des politischen Einpeitschers der Demokraten spielt.
Wie konnten sie es wagen den guten Namen Amerikas durch den Dreck der Foltergefaengnisse Saddam Husseins zu zerren, ruft Gore.
Die meisten Meinungsumfragen zeigen fuer John Kerry ein Kopf an Kopfrennen mit George Bush.
Aber die meisten Amerikaner glauben nach wie vor, dass eher Bush als Kerrz die Irakkrise meistern kann.
Aufgeholt haben die Demokraten bei den Finanzen. Nie zuvor konnte ein Praesidentschaftsbewerber seine Kriegskasse in so kurzer Zeit fuellen wie John Kerry.



 

nach oben, Fenster schließen

 
  site by Adrian Rossmann