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Kerry gewinnt dritte TV-Debatte,
ZiB 1, 14.10.2004
Im amerikanischen Bundesstaat
Arizona fand heute die dritte und letzte TV-Konfrontation der Kandidaten
statt, die ganz der Innenpooltik und Wirtschaft gewidmet war. Wie die
letzten Male erlebte man eine heftige Auseinandersetzung mit fast immer
sehr kontraeren Ansichten zwischen George Bush und demokratischem Bewerber
John Kerry.
Noch in der Nacht Jubel bei den Demokraten. John Kerrys erfolgreiche TVAuftritte
befluegeln seinen Wahlkampf . Doch auch George Bush gibt sich zufrieden,
er wirkte diesmal etwas lockerer als zuvor.
Die Endrunde im grossen Kampf um die Praesidentschaft hat begonnen.
Seit 72 Jahren hat kein Praesident so viele Jobs verloren, donnert Kerry.
Sie stehen viel zu weit links fuer Amerika, gibt Bush zurueck, sogar Ted
Kennedy ist weiter rechts.
Die Zustimmung der Zuseher, die die Fernsehstationen jede Minute messen,
ist am groessten, wenn Kerry die Erhoehung der Mindestloehne auf 7 Dollar
verspricht.
Der Praesident erreicht die Herzen besonders vieler Amerikaner, wenn er
von seinem Glauben spricht.
Das Gebet hilft ihm in den schweren Stunden der Praesidentschaft.
Die Erleichterung ist spuerbar nach dem letzten Wortwechsel, und dann
duerfen auch die Familien nicht fehlen auf der Buehne.
Die Fernsehdebatten waren die wichtigsten Marksteine dieses Wahlkampfes.
John Kerry hat durch den direkten Vergleich mit George Bush deutlich an
Statur gewonnen. Er gilt als der klare Sieger. Der urspruengliche Vorsprung
des Praesidenten ist geschwunden. Aber George Bush ist der bessere Wahlkaempfer.
Und in der verbleibenden Zeite wird er wohl den Vorteil voll ausschoepfen,
den ein Amtsinhaber eben hat.
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