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Klimt-Gemaelde in LA, Wien
heute, 5.4.2006
Das angesehene Kunstmuseum
in Los Angeles macht aus der Sonderausstellung mit den Klimtgemaelden
aus Wien ein gesellschaftliches Ereignis allerersten Ranges.
Star des Tages ist Maria Altmann, die fuer die Erben den Kampf um die
einst von den Nazis beschlagnahmten Bilder gewonnen hat.
Erstmals sind die Gemaelde gemeinsam ausserhalb Oesterreichs zu sehen.
Auch fuer die kalifornischen Ururenkel eine Premiere.
Ja, es ist das erste Mal, ich wollte diese Bilder immer gemeinsam mit
meiner Grossmutter ansehen, ein grosser Tag fuer uns alle.
Trost fuer die oesterreichischen Kunstliebhaber von Museumsdirektor Michael
Govan.
Ich verstehe, dass man in Österreich jetzt ein Gefuehl des Verlusts
hat, aber Kunstwerke tragen die Botschaft einer Kultur hinaus in die ganze
Welt.
Die schwierige Geschichte der Rueckgabe der Bilder, gegen die sich Oesterreich
so lange gewehrt hat, steht im Zentrum des Medieninteresses.
Ausdruecklichen Lob fuer Mut und der Ehrlichkeit des oesterreichischen
Schiedsgerichtes gab es von Maria Altmann.
Der Journalist Hubertus Czernin hatte in Wien als erster die Arisierung
der Bilder in der Nazizeit dokumentiert.
Ob Oesterreich jetzt noch die Moeglichkeit haette die Bilder zu erwerben?
Absolut, alles ist moeglich, versichert Anwalt Randol Schoenberg, wir
diskutieren mit Leuten in Oesterreich, nichts ist entschieden und nichts
ist ausgeschlossen.
Echte Kaufverhandlungen mit der Regierung in Wien gab es keine.
OT MARIA ALTMANN, ERBIN
Bei den ersten Besuchern ist die Begeisterung gross
Es war sehr bewegend diese Gemaelde zu sehen, vor allem wenn man ihre
Geschichte kennt, erstaunlich.
Die Bilder sind umwerfend, wunderbar, Los Angeles kann gluecklich sein,
dass sie hier sind.
Die Klimtausstellung in Los Angeles laeuft bis Ende Juni.
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