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Moussaoui
Gestaendnis, 24.4.2005
Ein einziges Gerichtsverfahren gibt es in den USA in direktem Zusammenhang
mit den Anschlaegen des 11.September. Der angeklagte Zacarias Moussaoui
hat sich jetzt fuer schuldig erklaert. Es droht ihm die Todestrafe.
Der Prozess gegen den franzoesischen Staatsbuerger marrokanischen Ursprungs
war mehrmals fast geplatzt, es gab grosse Zweifel an der Zurechnungesfaehigkeit
des Angeklagten.
Aber im einzigen amerikanischen Prozess im Zusammenhang mit den Angriffen
des 11.September kann die Staatsanwaltschaft jetzt auf ein Schuldbekenntnis
hinweisen.
Zacarias Moussaoui ist zwar schon einen Monat vor den Anschlaegen festgenommen
worden. Aber er gibt zu Teil einer Verschwoerung von Al Kaida gewesen
zu sein, die USA mit Passagierflugzeugen anzugreifen.
Osama Bin Laden persoenlich habe ihn angewiesen in einer zweiten Angriffswelle
eine Boeing 747 in das Weisse Haus zu fliegen.
Auf die von MOussaoui bisher geforderte Anhoerung von hochrangigen gefangenen
Al Kaida Mitgliedern kann das Gericht jetzt verzichten.
Nach amerikanischem Recht kann jetzt direkt zu dem Teil des Verfahrens
uebergangen werden, bei dem ueber das Strafausmass und damit auch ueber
Todesstrafe entschieden wird. Welche Rolle Moussaoui wirklich hatte ist
durch sein Gestaendnis nicht klarer geworden. Zu wirr sind seine Aussagen
und zu widerspruechlich die Vorwuerfe der Behoerden in diesem merkwuerdigen
Verfahren.
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