Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Nahostquartett in New York, ZiB 1, 9.5.2006

Jeden Tag wird das Chaos groesser in den von Israel besetzten Gebieten. Seit Maerz koennen die palästinensischen Behoerden keine Gehaelter mehr bezahlen, weil der Westen die Hamasregierung boykottiert. Gewaltsame Zusammenstoesse zwischen Hamas Anhaengern und Gegnern sind keine Seltenheit mehr.
Am UNO-Sitz in New York sucht man nach einem Weg die Finanzhilfe direkt zu den Menschen zu bringen, unter Umgehung von Hamas. Die EU schlaegt einen international verwalteten Palästinenserfonds vor, aus dem Spitaeler und Schulen finanziert werden könnten.
Ursula Plassnik, EU-Ratsvorsitzende OT
Von Israel verlangt die EU die Freigabe konfiszierter palästinensischer Steuereinnahmen.
Der Finanzboykott des Westens hat die palästinensische Hamas Regierung zwar ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend beraubt, an der unversoehnlichen Feindschaft zwischen Hamas und Israel aber nichts geaendert. Der europäische Vorschlag der direkten internationalen Finanzierung palästinensischer Institutionen könnte zwar helfen die Not der Menschen lindern. Einen politischen Ausweg weist auch er nicht.

 

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