Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Pentagon gibt Phosphoreinsatz zu, Oe 3, 16.11.2005

Die amerikanischen Streitkraefte haben im Kampf um die Stadt Falludja
doch Weissen Phosphor eingesetzt. Das hat das Pentagon nach einem
anfaenglichen heftigen Dementi jetzt zugegeben. Phosphor verursacht
grauenhafte Brandwunden, es laesst sich nicht loeschen und brennt im
Kontakt mit Sauerstoff so lange, bis der Stoff voellig aufgebraucht ist.
Des Pentagon sagt, Phosphor sei vor allem zum naechtlichen Markieren von Zielen eingesetzt worden und nur gegen feindliche Kamepfer. Niemals jedoch gegen Zivilisten, es sei ein voelkerrechtlich zulaessiger konventioneller Kampfstoff und keine chemische Waffe. Nach Ansicht von Voelkerrechtlern faellt Phosphor im Normalfall tatsaechlich nicht unter die Liste der verbotenen Waffen, ein direkter Einsatz gegen Menschen sei jedoch untersagt. Aufdeckt wuerde der Phosporeinsatz vom der italienischen Fernsehsender RAI, es gab tagelang Proteste vor der amerikanischen Botschaft in Rom.

 

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