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AM Ursula Plassnik vor UNO,
ZiB 13 Uhr, 10.5.2006
Eigentlich hatte man bei den
Vereinten Nationen eine Entscheidung zum Iran und seinem umstrittenen
Atomprogramm erwartet.
Aber eine Einigung ist ausgeblieben, jetzt sollen Briten, Franzosen und
Deutsche gemeinsam mit Russland an einem neuen Kompromissangebot an den
Iran arbeiten.
Hochrangig besetzt mit den Aussenministern stellt sich der UNO Sicherheitsrat
mit seiner vollen Autoritaet hinter das juengste Friedensabkommen im Sudan.
UNO truppen sollen in Zukunft helfen, die vom Voelkermord bedrohte Provinz
Darfur zu sichern.
Bei ihrem ersten internationalen Auftritt
verspricht Großbritanniens neue Aussenministerin Margret Beckett
man werde die Menschen in Afrika nicht allein lassen.
Fuer die EU hofft Ratsvorsitzende Ursula Plassnik,
dass es jetzt nach dem Vertrag zwischen Rebellen und Regierung zu einer
raschen Verbesserung der katastrophalen Lage kommen kann.
OT Ursula Plassnik
Die dramatisch schlechter werdende Situation in den israelisch besetzten
Palaestinensergebieten, war das zweite Thema der Aussenminister.
Die EU wird jetzt einen internationalen Finanzmechanismus entwickeln,
um palaestinensischen Spitaelern, Schulen und Hilfsorganisationen direkt
zu helfen, unter Umgehung der vom Westen boykottierten Hamasregierung.
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