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Rice Hearing, ZiB 1, 18.1..2005
In Washington heute Hearing
der zukuenftigen Aussenministerin begonnen: Condolezza Rice, ehemalige
Sicherheitsberaterin, hat dabei ihre Vision der amerikanischen AQUssenpolitik
dargelegt. Nach einer konfliktvollen ersten Amtszeit verspricht sie mehr
Diplomatie.
Jahrelang war sie die engste Vertrauten des Praesidenten. Von nun an wird
Condoleeza Rice das am haeufigsten zu sehende Gesicht Amerikas in der
Welt sein.
Eine hochgebildete schwarze Frau und langjaehrige Universitaetsprofessorin,
die sich aus der Rassentrennung des Suedens mit eisener Disziplin, ganz
nach oben gearbeitet hat.
Die Zeit der Diplomatie ist gekommen, leitet die zukuenftige Aussenministerin
die neue Scharmoffensive der Regierung Bush ein.
An prominenter Stelle hat sie einst den Irakkrieg mitgeplant. Einen Rueckzugstermin
fuer die amerikanischen Soldaten nennt sie heute nicht.
Und bereits baut sich eine neue Krise um den benachbarten Iran auf, den
sie zu den tyrannischen Regierungen der Erde zaehlt.
Gemeinsamer Druck soll den Iran und Nordkorea von ihrem Atomprogramm abbringen,
sagt Rice.
Der Praesident wollte gegen den Iran zuletzt keine Option ausschliessen,
Berichte ueber geheime Kommandoeinsaetze weist das Pentagon zurueck.
Condolezza Rice hatte sich heute den Fragen der schaerfsten Kritiker zu
stellen. Ihre Bestaetigung ist trotzdem sicher.
Die erste grosse Auslandsreise des Praesidenten Ende Februar geht nach
Europa, da wird Condoleeza Rice an seiner Seite sein. Sie hat heute einen
offeneren Ton gegenueber dem Rest der Welt angeschlagen, als man das bisher
aus Washington gewohnt war. Das gibt den Verbuendeten Hoffnung, auch wenn
man weiss wie belastet die europaeisch-amerikanischen Beziehungen inzwischen
geworden sind.
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