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Historiker und Journalist |
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Russland-EU-Gipfel, ZiB 1, 26.10.2007 Vladimir Putins Amtszeit neigt
sich dem Ende zu und im Verhältnis zu Europa wird die Zahl der Probleme
immer größer. Portugal hat ein einstiges Riesenkloster seines
längst versunkenen Imperiums zum Ort der Begegnung gemacht. Europäische
Ängste Gazprom, der Energiegigant, will Europa aufkaufen findet Putin
zum Lachen. Die europäische INvestionen in Russland seien zehn mal
grösser als umgekehrt. Die Europäer sind beunruhigt über
ihre Abhängigkeit von russischen Gas und Öl. Meinungsverschiedenheiten
gibt es auch über die Kosovostrategie: Während die Unabhängigkeit
des Kosovo von den europäischen Politikern für unvermeidlich
gehalten wird, unterstützt Putin Serbiens unnachgiebiges Nein. Die
von den USA geplanten Verstärkten Sanktionen gegen das iranische
Atomprogramm hat der russische Präsident kaum verklausuliert für
Wahnsinn erklärt. Die amerikanischen Raketenabwehrpläne erinnern
Putin an die Kubakrise, nur die guten Beziehungen zwischen den Großmächten
verhindern eine Eskalation. Der EU-Kommissionspräsident kann sich
über das Versprechen freuen, dass man ein Vorwarnsystem bei Lieferengpaessen
für Öl und Gas aus Russland einrichten will.
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