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Sanktionen gegen Iran verschärft,
ZiB 1, 26.7.2010
Um die Führung des Iran
von ihrem umstrittenen Atomprogramm abzubringen
verschärft die Europäische Union die Gangart.
Die bisher schärfsten wirtschaftlichen Strafmassnahmen beschließen
die Aussenminister heute, es ist ein umfassendes Sanktionspaket.
Für hohe Revolutionsgardisten gilt jetzt ein Einreiseverbot, ihr
Vermögen in Europa wird eingefroren.
Investitionen in die iranische Energiewirtschaft sind in Zukunft verboten.
Iranische Banken dürfen keine Filialen mehr errichten in der EU.
OT SPINDELEGGER
Die Europäer hoffen trotzdem auf eine neue Runde von Verhandlungen
im Herbst.
Der Zeitpunkt rückt näher, an dem der Iran höchstwahrscheinlich
fähig ist, Atombomben zu bauen. Die Europäer setzen auf wirtschaftlichen
Druck. Bevor im Westen wieder die gefährliche Diskussion aufflammt,
ob nicht auch militärische Mittel gegen iranische Atomanlagen gerechtfertigt
sind.
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