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Schock nach Massaker in Virginia,
ZiB 1, 18.4.2007
Es herrscht Schock, Trauer,
Entsetzen.
Man ist sich voll bewusst, dass das eine Tragoedie nationalen Ausmasses
ist.
Daher sind auch der Praesident und die First Lady nach Blacksburg gefahren,
zur ersten Trauerfeier, die demnaechst beginnen wird.
Der Senat hat heute ein innenpolitisch wichtiges Hearing mit dem Justizminister
wegen der Tragoedie in Virginia verschoben.
Der heutige Tag steht auch fuer die Politik ganz unter dem Vorzeichen
der Emotionen. Es geht fuer die ganze Nation darum, ueberhaupt zu begreifen,
was da vorgefallen ist.
Sind Auswirkungen auf die liberalen Waffengesetze zu erwarten?
Eine Debatte wird es sicher geben.
Ob die allerdings sehr viel bewegen wird, das ist zu bezweifeln.
In Amerika werden so viel Schusswaffen gekauft, wie noch nie. Vor allem
seit den Anschlaegen 11.September sind die Zahlen weiter in die Hoehe
gegangen.
Die Politik ist sehr vorsichtig geworden, wenn es darum geht etwas gegen
die maechtige Schusswaffenlobby zu unternehmen.
Man wird auch auf Details warten muessen.
Der Killer hat zwei Waffen verwendet.
Eine davon war eine Glock 19, das ist ein oesterreichisches Fabrikat.
Wenn die vom Schwarzmarkt gekommen sind, dann haetten strengege Gesetze
sowieso nichts ausrichten koennen.
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