Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Schwarzrotgrün im Europaparlament, MoJ, 2.2.2011

Europapolitik führt zu ungewöhnlichen Allianzen: im Europaparlament in Brüssel jetzt Abgeordnete von ÖVP, SPÖ und Grünen zusammengeführt, mit Forderung nach größerem Engagement Österreichs in der EU. Kommt wenige Tage vor nächstem EU-Gipfel, bei dem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel neue, sehr weitgehende Vorschläge für eine Wirtschaftsregierung des Euroraumes vorstellen will.
BEITRAG:
Die Hauptkritik der ungewöhnlichen schwarz-rot-grünen Allianz in Brüssel an der rotschwarzen Regierung lautet, dass Wien in der Debatte um die Eurostabilisierung zumeist nicht viel mehr tut als deutsche Positionen nachzubeten.
So im Gleichklang die Europaabgeordneten von ÖVP und SPÖ Otmar Karas und Hannes Swoboda und die Grüne Ulrike Lunacek.
KARAS UND SWOBODA
LUNACEK
Besonders irritiert die drei EU-Abgeordneten, dass die österreichische Regierung die Einführung von gemeinsamen Euroanleihen auf Grundlage der gleichen Milchmädchenrechnung über angeblich viel höhere Zinsen ablehnt, wie Deutschland, obwohl viele Argumente für diese sogenannten Eurobonds sprechen.
SPÖ-Europaabgeordneter Hannes Swoboda:
SWOBODA EUROBONDS
Bewegung in die Eurodiskussion kommt zur Zeit vor allem durch einen Schwenk Deutschlands in Richtung einer starken Euro-Wirtschaftsregierung, in der Steuern, Löhne und sogar das Pensionsalter aufeinander abgestimmt würden. Die erwartete heiße Debatte beim bevorstehenden EU-Gipfel kommenden Freitag wäre für Österreich die nächste Chance sich mit eigenen Vorstellungen einzubringen.



 

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