Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Streit um Irakfinanzen, MoJ, 30.3.2007

Der Streit ueber ein Abzugsdatum der amerikanischen Truppen aus dem Irak zwischen Praesident Georgte Bush und dem demokratischen Kongress wird heftiger: jetzt hat auch der Senat das Budget fuer die Truppen an einen Ruecjkzugsplan gekoppelt. George Bush droht mit einem Veto.
Dass jetzt auch der Senat die weitere Finanzierung des Irakkrieges an ein Abzugsdatum im kommenden Jahr koppelt, macht die angekuendigte Konfrontation zwischen Kongress und Weissem Haus nahezu unvermeidlich.
George Buss will gegen das Gesetz sein Veto einlegen.
Eine Einschraenkung des Handlungsspielraum seiner Kommandanten will der Praesident niemals akzeptieren.
Herr Praesident, holen Sie doch einmal tief Luft, gibt kaempferisch Speakerin Nancy Pelos zurueck.
Dieser Krieg muss zu Ende kommen, das amerikanische Volk hat das Vertrauen verloren.
Jeder Dollar, den das amerikanische Militaer im Irak ausgibt, muss vorher vom Kongress genehmigt werden. Aber Kriege fuehrt eben der Praesident.
Liegen die beiden Saeulen des Staates miteinander im Clinch wie jetzt, dann droht eine Verfassungskrise, und die ist fuer beide Seite mit hohem politischen Risiko verbunden ist.
Der Praesident sucht die Konfrontation, warnt Harry Reid, der Mehrheitsfuehrer der Demokraten im Senat.
Die Zweidrittelmehrheit um ein Veto des Praesidenten zu brechen, fehlt den Demokraten. Was nach einem Veto passiert, bleibt daher offen. Von einem Kompromiss zu dem es in aehnlichen Situationen bisher immer noch gekommen ist, will zur Zeit noch niemand sprechen.

 

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