Raimund Löw

Historiker und Journalist

 

 

 

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Supertuesday, ZiB 1, 2.3.2004

Supertuesday, ZiB 1, 2.3.2004 Nach dem kometenhaften Aufstieg John Kerrys hoffen die Anhaenger heute auf den endgueltigen Durchbruch
Der Senator, medienwirksam begleitet wie stets von Kriegsveteranen aus Vietnam: dem Praesidenten wirft er Erfolglosigkeit im Kampf gegen den Terrorismus vorwirft.
Mit John Edwards gab es zuletzt harte Bandagen. Hinter den Kulissen wird der redegewandten Konkurrent jedoch bereits als moeglicher Vizepraesidentschaftskandidat gehandelt
Wenn die Waehler nicht fuer Ueberraschungen sorgen, dann bleibt heute wohl nur mehr ein einziger Bewerber uebrig:
Sie hat fuer Kerry gestimmt, wegen seiner internationale Erfahrung.
Sie hofft, dass er Bush schlagen kann, das sei das allerwichtigste.
Politische Radio Talkshows gehoeren zu den wichtigsten Instrumenten der Meinungsbildung. Das Publikum erwartet einen Erfolg Kerrys, erklaert uns der Starmoderator Curtis Sliwa.
Kerry schaut aus wie Abraham Lincoln, wie ein Mann von eiserner Haerte. Waehrend man dem jugendlichen Edwards nicht zutraut, dass er viel aushaelt.
Der heutige Supertuesday mit amerikaweit insgesamt zehn Vorwahlen gleichzeitig hat den innerparteilichen Ausleseprozess bei den Demokraten dramatisch beschleunigt. Siegen kann nur, wer sowohl die Basis als auch den Parteiapparat fuer sich gewonnen hat. Gelingt John Kerry beides, dann steht dem Beginn des grossen Showdowns mit George Bush nichts mehr im Wege.

 

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