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Vor letztem TV-Duell Bush
Kerry, ZiB 1, 13.10.2004
Im amerikanischen Bundesstaat
Arizona findet heute Nacht die dritte und letzte TV/Konfrontation der
Praesidentschaftskandidaten statt. Innenpolitische Themen und die Wirtschaft
werden diesmal im Vordergrund stehen. Angesichts eines sehr knappen Rennens
zwischen George Bush und seinem demokratischen Herausforderer John Kerry
wird dieser letzten Debatte grosse Bedeutung fuer den Wahlausgang zugemessen.
Vor begeisterten republikanischen Fans probte der Praesident bis zuletzt
seine Angriffslinien.
John Kerry wird Steuern erhoehen, lautet die dramatische Warnung. Bush
weiss, wenig ist so unpopulaer in den USA.
Der demokratische Kandidat entspannt sich inzwischen beim Sport vor der
letzten Konfrontation. Die beiden ersten Debatten hat John Kerry deutlich
gewonnen.
Bei einem schwachen Arbeitsmarkt und steigenden Benzinpreisen muessten
die diesmal dominierenden wirtschaftspolitischen Themen dem Herausforderer
ebenfalls liegen.
John Kerry wird diese Debatte gewinnen, prophezeiht der Vizepraesidentschaftskandidat,
George Bush habe naemlich den Kontakt ur Wirklichkeit verloren.
Gerade um eine Haaresbreite von 3 Prozent sieht der Fernsehsender CBS
Bush und Cheney jetzt vorne.
Der urspruengliche Vorsprung der Republikaner ist deutlich geschrumpft
Der Wahlkampf konzentriert sich jetzt ganz auf wenige heiss umkaempfte
Bundesstaaten.
Besonders umworben Florida, Ohio und Pennsylvania. Wer zwei dieser drei
Staaten gewinnt, ist hoechstwahrscheinlich Praesident.
Die amerikanische Praesidentschaftswahl ist ja keine direkte Volkswahl.
Entscheidend sind die Wahlmaenner oder Elektorenstimmen, die jedem Bundesstaat
seiner Bevoelkerung entsprechend zustehen. Rein nach den Meinungsumfragen
ist der Praesident nach wie vor auch bei den Elektorenstimmen im Vorteil.
Aber John Kerry gibt jetzt Gas. Ob er Bush tatsaechlich ueberholen kann
wird wesentlich vom Verlauf der letzten heutigen Debatte abhaengen.
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