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US-Druck auf Syrien waechst,
ZiB 2, 16.2.2005
Waehrend in Beirut die politischen
Emotionen hochgehen beim Begraebnis zwei Tage nach dem Mordanschlag auf
Rafik Hariri verstaerken die USA ihre Druck auf Syrien.
Eine deutliche Warnung von Nahostbeauftragtem William Burns am Rande der
Trauerfeier.
INSERT WILLIAM BURNS, US NAHOSTBEAUFTTRAGER
Syrien muss unverzueglich der Forderung des UNO Sicherheitsrates nachkommen
und alle Streitkraefte aus dem Libanon zurueckziehen.
Die amerikanische Vertretung in Damaskus ist seit gestern verwaist. Die
USA haben ihre Botschafterin zurueckgerufen.
Zur zeit macht in Washington niemand Syrien direkt fuer den Mordanschlag
verantwortlich.
Aber vor dem Senat bestaetigt die Aussenministerin. Die USA verlangen
eine transparente Untersuchung und Syrien muss aufhoeren die Region zu
destabilisieren.
INSERT CONDOLEEZA RICE, US AUSSENMINISTERIN
Dazu gehoert nach amerikanischer Ansicht vor allem der Abzug der etwa
15 000 syrischen Soldaten aus dem Libanon.
Ebenso aber auch
strengere Kontrollen an der syrischen Grenze zum Irak. Angeblich kommen
hier im schwer kontrollierbaren Grenzgebiet immer wieder fundamentalistische
Kommandos durch, die die Reihen der antiamerikanischen Kaempfer im Irak
verstaerken.
In der ganzen Region seien Syrien und der Iran die groessten Verbuendeten
fuer radikale Terrororganisationen, heisst es in Washington.
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