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Bush
vor der UNO, ZiB 1,
23.9.2003
Der amerikanische Präsident
hat sich viel vorgenommen bei den Vereinten Nationen.. Der Streit um den
Irakkrieg mit den schwierigen Europäern soll der Vergangenheit angehören.
Denn die USA brauchen breite Unterstützung soll es je echten Frieden
geben im Irak.
Die UNO erinnert der Präsident zuerst daran, wie verheerend sie selbst
im Irak zum Ziel terroristischer Anschläge geworden ist.
Ihre Methoden entlarven die Terroristen. Wer Angehörigen von Hilfsorganisationen
mit Mord überzieht stellt sich selbst außerhalb der Menschheit.
Dass der Irakkrieg selbst gerechtfertigt war, daran hält Bush unverrückbar
fest.
Der Irak ist heute ein freies Land, sagt der Präsident. Und die UNO
soll jetzt eine größere Rolle spielen, indem sie hilft eine
neue Verfassung auszuarbeiten.
Auch bei freien Wahlen im Irak wird die Weltorganisation ihren Beitrag
leisten, so lautet der Plan der USA.
Für George Bush geht es um sehr viel in diesen Tage in der UNO. Um
ein folgenschweres Debakel im Irak zu vermeiden braucht die Supermacht
Amerika mehr Kapital, mehr Soldaten und mehr politische Unterstützung
, als sie alleine aufbringen Daher das neue Interesse des Weissen Hauses
an den Vereinten Nationen. An einen Kurswechsel denkt Bush dabei allerdings
nicht: die Kontrolle über das besetzte Land wollen die USA behalten.
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