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Historiker und Journalist |
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Bushs-Nahostplan, ZiB 1, 25.06.2002 Mittelfristig muß man
vielleicht nicht so ganz pessimistisch sein, aber Denn die palästinensischen
Fundamentalisten, die hinter diesen An der blutigen Dynamik dieser Konfrontation wird sich also im Augenblick wohl kaum etwas ändern. Mit dem mittelfristigen Ziel eines Palästinenserstaates hat George Bush immerhin endlich wieder eine politische Lösung in Aussicht gestellt, aber die bleibt sehr vage, und vor allem an zahlreiche Bedingungen geknüpft. Und die richten sich ausschließlich an die Palästinenser. Neu war in Bushs Rede die Unversöhnlichkeit
in der Frontstellung gegen Jassir Arafat. Da haben sich die Sharon-freundlichen
Hardliner um Verteidigungsminister Rumsfeld und Vizepräsident Cheney
durchgesetzt. Die USA denken offensichtlich
sehr stark in den Kategorien des Erst nach dem Aufbau einer
neuen palästinensischen Führung würden jene Punkte in Bushs
Plan schlagend, die auch Israels Friedenswille auf die Probe stellen:
die AUfgabe der besetzten Gebiete und einen Palästinenserstaat.Details
dazu fehlen allerdings. Unklar bleibt auch, wie George Bush seine Ziele
überhaupt umsetzen will: die von den Europäern verfolgte Idee
einer internationalen Nahostkonferenz wird in seiner Rede nicht einmal
erwähnt.
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